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Stadtbibliothek München

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97 Prozent der Verbuchungen via RFID

Die Münchner Stadtbibliothek ist das erste große Bibliothekssystem in Europa, in dem entschieden wurde, neben der Zentralbibliothek auch alle 24 Stadtteilbibliotheken auf Selbstverbuchung mit RFID umzustellen. Dieses größte europäische RFID-Projekt in der Bibliotheksbranche wurde im Januar 2006 mit Bibliotheca RFID Library Systems begonnen und wird in einem Zeitraum von vier Jahren durchgeführt. Die Münchner arbeiten mit der Bibliothekssoftware Astec.

Die Evaluation der drei Pilotbibliotheken – darunter die Zentralbibliothek mit 1,3 Millionen Medien – zeigt, dass 97 Prozent der Verbuchungen über die Terminals liefen und damit das angestrebte Ziel voll erreicht wurde. 2006 wurden in der Münchner Stadtbibliothek über vier Millionen Medien mit dem BiblioChip-RFID-System verbucht.

Zu den Serviceverbesserungen – keine oder kurze Wartezeiten sowie Diskretion bei der Ausleihe – zählt vor allem, dass in der Zentralbibliothek die Medien auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgegeben werden können. Die überwältigende Mehrzahl der Kunden hat die Neuerungen positiv aufgenommen und freut sich, dass ihre Bibliotheken noch innovativer und nutzerfreundlicher geworden sind.

 

Weitere Infos unter www.muenchner-stadtbibliothek.de.