Bibliotheca bietet kompletten Konvertierungsservice
08.04.2008
Reutlingen, Deutschland
 
Parallel zur Installation des BiblioChip RFID-Systems in der Zentralbibliothek der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz übernahm Bibliotheca RFID Library Systems auch die Konvertierung des Freihandbestands. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität wurden seit Mitte Januar knapp 400.000 Medien mit fertigen RFID-Labels ausgestattet. Mit mobilen BiblioConversion Stations wurden die Labels unmittelbar am Regal initialisiert und geklebt.
In kürzester Zeit, das heißt innerhalb von zwei Monaten, wurde der Medienbestand bei laufendem Betrieb konvertiert. Im Schnitt konnten zwei Personen an einer Station etwa 1.600 Medien pro Arbeitstag fertig stellen.
„Die Konvertierung bis zum letzten Handgriff zu übernehmen ist eine komplexe Dienstleistung, die wir in enger Abstimmung mit der Bibliothek vorbereitet und durchgeführt haben,“ kommentiert Jasmin Leuze, Projektleiterin bei Bibliotheca. „In Mainz hatten wir 45 Studierende aus dem Pool der zahlreichen Bewerber auszuwählen, zu schulen, zu koordinieren und generell zu betreuen. Die Stationen lieferten regelmäßig Zahlen zur Auswertung der fertig gestellten Bestände, so dass wir zu jeder Zeit einen Überblick über die tatsächliche Leistung der Geräte hatten,“ so Jasmin Leuze weiter.
„Das Konvertierungsprojekt verlief für uns sehr effizient und erfolgreich. Die komplette Organisation der Teams und der Einsatz der fünf Konvertierstationen wurden von Bibliotheca koordiniert. Somit hatten wir Freiraum für die inhaltliche Projektarbeit und die internen Organisationsaufgaben im Zusammenhang mit der RFID-Einführung,“ ergänzt Elisabeth König-Frank, Leiterin der Benutzungsabteilung der UB.
Warum BiblioChip?
Die Bibliothek hat bei 700.000 Besuchern im Jahr knapp 40.000 Ausleihen monatlich. Drei Gründe standen bei der Entscheidung für RFID im Vordergrund: „Mit dem BiblioChip-System lösen wir unsere mittlerweile veraltete Buchsicherungsanlage ab. Das neue System übernimmt sowohl die Mediensicherung als auch die vollständige Ausleihe. Und: Unsere Besucher können die Medien nun selbst verbuchen,“ erklärt Dr. Marianne Bartsch, die den Bereich Bibliothekarische EDV-Planung und EDV-Koordination in der Universitätsbibliothek verantwortet.
„Wir erwarten eine Entlastung des Bibliothekspersonals in der Ausleihe und weniger Warteschlangen während der Stoßzeiten. Zukünftig möchten wir die Ausleihe der Freihandbestände auch außerhalb der Thekenöffnungszeiten ermöglichen,“ so Dr. Marianne Bartsch zu den angestrebten Verbesserungen durch RFID.
Die Anbindung an die vorhandene Bibliothekssoftware von OCLC ist realisiert. Die Mitarbeiter nutzen bereits die RFID-Thekenverbuchungsplätze. Anfang Mai werden die Sicherungsgates am Ausgang und die drei Biblio SelfCheck-Stationen Jupiter in Betrieb genommen.
Zur Johannes-Gutenberg-Universitätsbibliothek:
Die Zentralbibliothek ist die zentrale Ausleihbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und stellt Informations- und Dienstleistungsangebote für die gesamte Universität zur Verfügung. Sie sorgt für die fachspezifische Informationsversorgung der Studierenden im Grundstudium und hält fachübergreifende Informationsmittel sowie grundlegende Veröffentlichungen aus sonstigen Wissenschaftsgebieten vor. Sie bietet Arbeitsmöglichkeiten an, betreut die zentrale Lehrbuchsammlung der Universität und hält zentrale Präsenzbestände in den Lesesälen vor. Darüber hinaus erbringt die Zentralbibliothek Dienstleistungen wie z.B. die Benutzerberatung, Benutzerschulungen oder die Fernleihe und bietet weitere elektronische und konventionelle Serviceleistungen.
Weitere Informationen zur Bibliothek unter www.ub.uni-mainz.de.
PR-Kontakt
Birgit Lindl
Bibliotheca RFID Library Systems
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E-Mail birgit.lindl(at)bibliotheca-rfid.com
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